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Wenn die Gäste dann weg sind, dürfen wir essen. Was die Gäste nicht wollten. Natürlich ist heute noch viel vom 1er Menü da, weil niemand isst gern a gebackene Leber. Mir grausts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

E i n   K i n d .          

Ein Landgasthaus, Niederösterreich, 1980er Jahre: Der achtjährige Sohn des Familienbetriebes serviert im Mittagsgschäft; ein Teller rutscht ihm aus der Hand, zerbricht. Für die gelangweilten Schanksteher eine willkommene Abwechslung. Der patscherte Junior-Chef aber möchte gar kein Chef sein. Statt im Gasthaus mitzuhelfen, spielt er lieber im Gerümpel vom Wurschtzimmer. Still und heimlich baut er an einem U-Boot, um damit abzutauchen und in der Einsamkeit eines Moments seine Ruhe zu haben. Und dann ist da eine dünne Wand. Mit einem Spalt. Eine winzige Öffnung zur Gaststube, durch die sich monströse Worte verirren; Worte, die die Feinheit des kindlichen Sensoriums überraschen und in die ungeschützte Seele einfallen.

In einer Verschachtelung von Dokumentation und Fiktion leuchtet DAS ENDE VOM WURSCHTZIMMER IST DAS ENDE MEINER KINDHEIT mit Hilfe von Objekttheater-, Sound- und Video-Elementen die fantasievolle Lebenswelt eines Kindes aus. Autobiographische Erinnerungsbilder und Interview-Fragmente verstricken das Publikum in die Unerbittlichkeit kindlicher Wahrnehmung.

Ein Schachtel-Theater.

Dauer: ca. 1h

 

 

© A. Leitner / T. Gossow